Du brauchst dafür keinen extra Raum, eine Ecke reicht völlig. Wichtig ist, dass sie dir gehört: eine Kerze, vielleicht ein Kissen, dein Notizbuch und ein Stift griffbereit.
Dieser Ort wird zu deinem Anker für die kommenden zwölf Nächte, dem Platz, an dem du Rituale durchführst, Träume notierst und einfach zur Ruhe kommst. Je liebevoller du ihn gestaltest, desto leichter fällt es dir, ihn regelmäßig aufzusuchen.
Kurz gesagt: Ein eigener Rückzugsort für die Rauhnächte muss nicht groß sein, eine Ecke mit Kerze, Kissen und Notizbuch reicht. Wichtig ist, dass er dir ganz allein gehört und dich zwölf Nächte lang zur Ruhe einlädt.
Was einen guten Rückzugsort ausmacht
Es geht nicht um Perfektion oder ein aufwendig dekoriertes Setting, sondern um Beständigkeit. Ein Ort, den du jeden Abend wieder aufsuchen kannst, ohne ihn jedes Mal neu einrichten zu müssen, hilft deinem Nervensystem, sich schneller auf die stille Zeit einzustellen. Mit der Zeit reicht oft schon der Anblick der Kerze, um innerlich herunterzufahren.
Eine kleine Übung für zwischendurch
- Such dir eine Ecke, die du in den nächsten Wochen nicht anderweitig brauchst.
- Leg Kerze, Kissen, Notizbuch und Stift bereit.
- Setz dich einmal probeweise für fünf Minuten hin, ganz ohne Programm, nur um zu spüren, wie sich der Ort anfühlt.
- Welcher Ort in deinem Zuhause fühlt sich für dich am ruhigsten an?
- Was brauchst du wirklich, um dich dort wohlzufühlen, und was ist nur Deko?
- Wie oft nimmst du dir sonst bewusst Zeit nur für dich, ganz ohne Ablenkung?
- Was könnte dich davon abhalten, diesen Ort regelmäßig aufzusuchen?
- Wie könnte dieser Ort auch nach den Rauhnächten noch für dich nützlich sein?
Fragen zum Weiterdenken
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Im Blog findest du weitere Beiträge zu Bestimmung, Coaching, Human Design, ätherischen Ölen und den Rauhnächten.
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