Du hast schon oft über ein Thema gesprochen, mit Freundinnen, vielleicht sogar in Therapie, und trotzdem fühlt es sich immer noch schwer an? Das liegt oft daran, dass eine emotionale Blockade nie im Kopf allein sitzt, sondern in deinem Nervensystem.
Reden hilft, Dinge zu verstehen. Um sie wirklich zu lösen, braucht es aber oft einen Zugang, der tiefer geht als reine Worte, dort, wo dein präfrontales Steuerungsnetzwerk und dein limbisches Stressnetzwerk miteinander im Dialog stehen. Genau da setzt emTrace an.
Kurz gesagt: Verstehen und Fühlen sind zwei unterschiedliche Vorgänge. Reden aktiviert vor allem den Verstand, echte Veränderung braucht aber auch den Körper. emTrace setzt genau an dieser Verbindung an, statt nur auf der gedanklichen Ebene zu bleiben.
Woran du diese Lücke erkennst
Ein typisches Zeichen: Du kannst genau erklären, warum du so reagierst, wie du reagierst, kennst vielleicht sogar die Ursache aus deiner Kindheit. Trotzdem ändert sich im entscheidenden Moment nichts, der Körper reagiert wie eh und je. Das ist kein Versagen und keine mangelnde Einsicht, sondern schlicht ein Hinweis darauf, dass die Information noch nicht dort angekommen ist, wo sie gebraucht wird: im Nervensystem.
Was das für die Praxis bedeutet
In meinem Coaching nutze ich deshalb Methoden, die gezielt beide Ebenen ansprechen. Wie das konkret aussieht, beschreibe ich in einem eigenen Beitrag zum Leitprinzip von emTrace: Spot and Release: Was hinter dem Leitprinzip von emTrace steckt →. Einen Überblick über die ganze Methode findest du hier: emTrace: Emotionale Blockaden da lösen, wo sie entstehen →.
Eine kleine Übung für zwischendurch
Du kannst diese Lücke zwischen Kopf und Körper selbst einmal spüren:
- Denk an ein Thema, das du gedanklich schon gut verstanden hast, bei dem sich aber trotzdem noch etwas unstimmig anfühlt.
- Sprich den Satz, den du darüber „weißt“, laut oder innerlich aus.
- Beobachte: Stimmt dein Körper diesem Satz zu, oder gibt es eine leise Spannung, die etwas anderes sagt?
- Nimm diese Beobachtung einfach nur wahr, ohne sie sofort auflösen zu wollen.
- Bei welchem Thema hast du das Gefühl, es längst verstanden zu haben, ohne dass sich etwas verändert hat?
- Wie oft hast du schon mit jemandem darüber gesprochen, ohne dass es wirklich geholfen hat?
- Woran merkst du körperlich, dass ein Thema noch nicht wirklich abgeschlossen ist?
- Gibt es einen Satz über dich, den du zwar glaubst, aber eigentlich nicht mehr glauben möchtest?
- Was hat dir bisher am meisten geholfen, wenn Reden allein nicht ausgereicht hat?
- Wie fällt es dir generell, körperliche Signale wahrzunehmen, statt sie zu übergehen?
Fragen zum Weiterdenken
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