Ätherische Öle werden oft als „Frauensache“ abgestempelt, Duftkerzen, Yoga, Selfcare. Dabei kennt ein gutes Aroma kein Geschlecht.
Ob Konzentration vor einem wichtigen Termin, Entspannung nach einem langen Tag oder einfach ein Duft, der guttut, ätherische Öle sprechen einfach die Nase an, unabhängig davon, wer sie benutzt. Viele Männer, die ich begleite, greifen genauso gerne zu Pfefferminze am Schreibtisch oder Zedernholz am Abend wie jede Frau auch.
Kurz gesagt: Ätherische Öle kennen kein Geschlecht. Ob Konzentration, Entspannung oder einfach ein guter Duft, was zählt, ist allein, ob dir ein Aroma persönlich guttut.
Woher das Klischee eigentlich kommt
Marketing und Verpackung haben ätherische Öle über Jahre stark mit Wellness-Bildern verknüpft, die oft eher Frauen ansprechen sollten. Das sagt aber nichts über die tatsächliche Wirkung eines Duftes aus. Pfefferminze wirkt bei einer Konzentrationsflaute unabhängig davon, wer sie riecht, und Zedernholz beruhigt am Abend genauso zuverlässig, egal auf wessen Schreibtisch die Flasche steht.
Fragen zum Weiterdenken
- Welches Vorurteil hattest du selbst vielleicht gegenüber ätherischen Ölen?
- Gibt es einen Duft, den du magst, dich aber bisher nicht getraut hast, offen zu benutzen?
- Wie wichtig ist dir die Meinung anderer, wenn es um deine eigene Selbstfürsorge geht?
- Welcher Duft würde am besten zu deinem Schreibtisch oder Alltag passen?
- Wem in deinem Umfeld könntest du ätherische Öle mal unabhängig von Klischees vorstellen?
Am Ende zählt nicht, wer ein Öl benutzt, sondern ob es dir persönlich guttut.
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